Nach 1945 begann sich Europa neu zu ordnen, Systeme der Wirtschaft, der Politik und des Friedens zu entwickeln. Ein wirtschaftlicher Aufschwung begann und die Menschen Europas lebten hoffnungsfroh. Eine Europäische Union entstand und die Euphorie wuchs mit dem Ziel "Nie wieder Krieg in Europa". Mitten dorthinein wurde ich geboren, in diesem Umfeld bin ich aufgewachsen.
Doch die enormen Verlockungen und Kräfte des Kapitalismus, Seite an Seite mit einem stetig wachsendem Imperialismus, begannen langsam, Schritt für Schritt, die jahrzehntelange "ach so schöne politische Ordnung der Welt" zu untergraben.
Die UDSSR zerbrach, danach Jugoslawien und in Europa wurde wieder geschossen und gemordet. Irak und Afganistan wurden überfallen "im Namen der Demokratie" und hinterlassen wurde Chaos. Der ewig schwelende Konflikt zwischen Palästinensern und Israel mündete in einen offenen Krieg samt Genozid und ungeheuerlichem Morden. Alte Konflikte zwischen Russland und Ukraine flammten wieder auf und es folgte ein jahrelanger grauenhafter Krieg. USA und Israel übersäen den Iran mit Bomben und Granaten und entzünden im gesamten nahen Osten einen Flächenbrand mit enormen weltwirtschaftlichen Schäden.
Die Europäische Wirtschaftspolitik wird zentral gesteuert von einer EU-Spitze, die nur noch eigene Interessen verfolgt, die eigentlichen Probleme ignoriert und innerlich zerstritten gegenüber den Großmächten USA, China, Indien und Russland wie ein dummer Schulbub dasteht. Wirtschaftlich und politisch zerstritten, mit Inflationsraten und Arbeitslosenzahlen, die an die Zwischenkriegszeit vor dem zweiten Weltkrieg erinnern lassen. Die technologische Marktführerschaft, die Europa einst hatte, wurde schleichend an USA und China abgegeben.
Mittendrin in Europa sitzt eine Österreichische Bundesregierung, die selbst von Fachleuten als orientierungslos beschrieben wird. Kompetenzlos, ziellos, planlos und kraftlos, doch trotz noch nie dagewesenem Budgetdefizit, einem Schuldenberg der so groß ist wie noch nie zuvor, beteiligt sich die Österreichische Regierung an einem allgemeinen Europäischen militärischem Aufrüstungs-Wettrennen. Plötzlich sind die Schulden nicht mehr wichtig - Hauptsache es wird aufgerüstet.
Jetzt habe ich lange genug gewartet. Jetzt muss etwas getan werden. Jetzt empfinde ich es als verantwortungslos, nur noch zuzusehen, wie wir zusteuern auf eine Situation, wie wir sie vor 1933 auch schon hatten. Was dann passiert ist, wissen wir alle.
Zuerst begann ich die politischen Parteien wirklich gründlich zu beleuchten, abgesehen von den Slogans die sie verbreiten und den Scheinwelten, die uns vorgemacht werden. Ich begann mit Menschen, die in den Parteien entscheidende Positionen einnehmen, direkt zu sprechen, zu hinterfragen und zu versuchen herauszufinden, ob es darunter vielleicht doch welche gibt, die in der Lage sind über den Tellerrand der eigenen Partei zu blicken und sich bemühen wollen, die Sorgen der Menschen im Lande ernst zu nehmen.
Ich bin nicht wirklich fündig geworden.
Dann habe ich gründlich darüber nachgedacht, welche Lösungen und Optionen es geben könnte, aus diesem Dilemma, in dem Europa gerade steckt, herauszukommen.
Das Resultat ist mein "MANIFEST DER 700 REGIONEN - EUROPA NEU GEDACHT"
Auf circa 40 Seiten analysiere ich wie ein Europa aussehen könnte, das seine 700 Regionen so gestaltet, dass diese sich selbst verwalten und direkt zu einer UNION DER 700 REGIONEN zusammenschliessen. Ohne Bundesregierungen und Staaten dazwischen als hirarichische Extra-Hindernisse und ohne politische Parteien. Mit direkter Demokratie in wenigen Schritten von der Ebene der Bürgermeister bis zur Führungsspitze dieser Union.
Ich bin mir vollkommen bewusst, dass diese Utopie, diese Beschreibung einer "schönen neuen Welt" vermutlich nie Realität werden wird, aber zumindest habe ich es versucht. Karl Marx hat auch nur eine Vision beschrieben, und doch ist der Kommunismus als maßgebliche Kraft in der Welt entstanden. Adam Smith hat den "Wohlstand der Nationen" ausgerufen, doch entstanden ist der Wohlstand weniger Superreicher auf den Schultern flächendeckener Armut.
Ich meine es ist Zeit für eine Revolution. Aber bitte friedlich, ohne, dass Menschen auf Menschen schiessen. Mögen die Worte aufeinanderprallen.
Das Manifest der 700 Regionen als PDF-Datei: